• Stephanie Gempe

Ausstellen mit Corona im Schloss Kapfenburg

Aktualisiert: Okt 5

Klar, auch für mich als Künstlerin ist die Corona-Zeit total hart und ein Schlag ins Gesicht. Daher freut es mich sehr, wenn zumindest jetzt im Sommer und im Herbst wieder Veranstaltungen und Künstlermärkte möglich sind. Diese finden aktuell alle Draußen statt, wodurch das Ansteckungsrisiko zum Glück deutlich geringer ist. Letztendlich will ich und du, dass das Infektionsgeschehen „ruhig“ bleibt und es zu keinen weiteren Lockdowns kommt.


Meine erste Ausstellung war dieses Jahr am 1. und 2. August 2020 im Schloss Kapfenburg beim Event "SchlossGartenTräume". Eine generelle und dauerhafte Maskenpflicht gab es nicht, außer beim direkten Kundenkontakt oder an Stellen, wo sich viele Leute ansammelten und es eben "eng" wurde. Ansonsten ging es sehr gelassen zu und es gab keine großen Absperrungen. Dafür mussten sich die Besucher an eine Art "Einbahnstraße" halten, damit es nicht zu „Staus“ und dadurch Menschenansammlungen kommt. Insgesamt war es aber anders als ich erwartet hatte. Es gab keine großen Absperrungen, nur zarte Hinweise für die Wege, aber es war ok, zumindest hielten sich manche daran. Das Ambiente im Schloss ist wunderschön und romantisch, die Burg verlieh der Ausstellung etwas Magisches und Märchenhaftes trotz Corona.


Zu meinem Pech hatte ich während des Marktes viele unterschiedliche Insekten, unter und über meinen Tisch, die von meinem Schmuck nicht ablassen wollten^^. Die Wespen haben wohl, meine farbenfrohen Schmuckstücke als Blumen gehalten.

Insgesamt bin ich aber sehr glücklich, dass ich meine Kunst wieder vor dem breiten Publikum zeigen konnte. Die Ausstellung an sich war nicht schlecht besucht, ein echter Besucheransturm ist aber leider ausgebleiben. Man bedenke, dass üblicherweise 8.000 bis 10.000 Menschen zum den "SchlossGartenTräume" kommen. Dieses Mal war es laut Veranstalter mit ca. 2.600 Besuchern etwas wenig, um einen wirklichen guten Umsatz machen zu können. Aber immer noch besser als nichts^^.

Natürlich versucht man jede Möglichkeit zu nutzen und sich an jeden Strohhalm zu klammern, um seine Kunst wieder unters Volk zu bringen. Ich sag mal so: "sehen und gesehen werden“ ist das A und O, aber natürlich sollte dabei die Kasse auch etwas mehr klingeln. Diesen Markt werde ich auf jeden Fall nochmal besuchen, hoffentlich sind die Corona-Zeiten bis dahin auch schon wieder vorbei.


Natürlich werde ich Euch weiter von anderen Ausstellungen und was sonst so bei mir lost ist berichten, damit Ihr auf dem Laufenden bleibt. Hinterlasst mir doch ein Kommentar, wie es euch so in der Corona-Zeit geht! Ich freue mich darauf!

Liebe Grüße, Eure Stephanie!




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